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Duplizität der Ereignisse: Sonnenfinsternis weckt Erinnerungen

In dieser Woche machten in Chemnitz zwei Nachrichtenmeldungen groß die Runde: Einmal natürlich die Sonnenfinsternis am Mittwoch-Abend sowie tags zuvor die Eröffnung des „Hauses Sonne“ an der Irkutsker Straße – eine Immobilie, in der wohnen zum Festpreis ohne Nebenkosten garantiert wird, weil über solarstromgespeiste Infrarot-Heizungen eine Energieversorgung erreicht wird, die sich zu mehr als 50 % aus selbst generiertem Strom der Photovoltaik-Anlage speisen soll. So zumindest verspricht es die zuständige Wohnungsgesellschaft WCW.

Beide Ereignisse sind für den solaris Unternehmensverbund so etwas wie ein Déjà-vù mit Wurzeln in der tiefen Vergangenehit: Sage und schreibe ein Vierteljahrhundert ist es her, dass drei Schülerinnen und Schüler des Heisenberggymnasiums im Rahmen einer Projektreise auf La Réunion östlich von Madagaskar reisen durften, um dort eine totale Sonnenfinsternis mitzuerleben. Möglich wurde dies einerseits durch ihre engagierte Mitarbeit in damaligen Arbeitsgemeinschaft „Jugendsolarisprojekt“ von  solaris FZU sowie ihren Sprachkenntnissen im Französischen. Obwohl es bei der Reise eigentlich um Fragen rund um das Thema Solarenergie ging, wurde das seltene Naturschauspiel natürlich passend ins Programm integriert.

Den nächsten Anwendungsfall gab es dann gleich einen Monat später, als weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer des oben genannten Projektes unter fachlicher Anleitung im August 2001 Sonnenkollektoren an die Turnhalle des damaligen Gottfried-Leibnitz-Gymnasiums anbrachten, die heute vom BSC Rapid Chemnitz e.V. genutzt wird (siehe Bilder). Die Anlage ist noch immer in Betrieb und liefert zuverlässig „grünen Strom“ für den Betrieb der Immobilie. „Wenn Einstrahlung und Wassertemperatur stimmen, wird mit unserer Solaranlage aus acht Kollektoren und einer wirksamen Absorberfläche von 13 Quadratmetern eine thermische Leistung von bis zu 7.000 Watt erzeugt“, berichtete Ingo Voigtländer damals als stolzer Projektleiter.

Unter seiner tatkräftigen Mitwirkung, heute als Geschäftsführer der solaris Verwaltungs-GmbH, wurde die Nutzung erneuerbarer Energiequellen vor allem im solaris Technologie- und Gewerbepark über die Jahrzehnte konsequent vorangetrieben. Ein umfassender Ausbau von E-Ladepunkten, die Installation eines Batteriegroßspeichers zur Speicherung von gewonnener Sonnenenergie und die Nutzung eines sogenannten Aquifer-Speichers zur Wärmeregulierung mittels eines Kies-Wasser-Gemisches sind nur einige wenige Vorhaben der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart.